Die fachliche Qualifikation, die gute Pflege und nicht zuletzt die exponierte Park-Lage machten „Das Alice“ zum beliebtesten Mainzer Krankenhaus. Noch heute wissen alte „Meenzer“, wo das „Alice“ zu finden ist und haben sofort eine Geschichte oder Anekdote dazu parat.
Am 28.2.1981 schließlich musste angesichts des allgemein steigenden Kostendrucks im Gesundheitswesen auch das Alice-Krankenhaus als Belegkrankenhaus schließen. Allerdings nahm schon wenige Tage später das Schmerz-Zentrum Mainz seine Tätigkeit in den baulich veränderten Räumen auf.
Das DRK Schmerz-Zentrum Mainz (SZM) wurde 1981 durch Initiative und unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. H.-U. Gerbershagen als Modellklinik der Bundesregierung und des Landes Rheinland-Pfalz zur Behandlung chronisch Schmerzkranker eingerichtet. 1994 konnte ein großzügiger neuer OP-Trakt mit aseptischem OP und einem ambulanten Operationssaal für orthopädische und neurochirurgische Operationen und Interventionen in Betrieb gehen. 2001 wurde als weiterer Baustein des Schmerztherapieprogrammes die Tagesklinik als Neubau hinzugefügt.
Nach 22-jähriger Tätigkeit, in dem sich das DRK Schmerz-Zentrum Mainz bundesweit den Ruf eines überregional führenden Schmerzzentrums erworben hat, übergab Professor Gerbershagen zum 01.01.2004 die Leitung an Prof. Hans-Raimund Casser. Als Orthopäde und Rheumatologe wird er das interdisziplinäre Konzept der Klinik unter besonderer Berücksichtigung akuter wie auch chronischer muskuloskelettaler Schmerzerkrankung weiter fördern.
Das Schmerz-Zentrum ist heute im Landeskrankenhausplan mit 80 stationären Betten und 20 tagesklinischen Plätzen ausgewiesen. Träger des Schmerz-Zentrums ist die DRK Trägergesellschaft Süd-West.




