DRK Krankenhause in Alzey
 
DRK Krankenhaus

Psychotherapie - Behandlung

Ziel der psychotherapeutischen Behandlung ist die Verbesserung der Lebensqualität trotz bestehender körperlicher Probleme.

Dazu dienen verschiedene Einzel- und Gruppenangebote:

  • Einführungsseminar für neue Patienten zur Vermittlung des Konzeptes des Schmerz-Zentrums, wichtiger Grundlagen der Schmerztherapie sowie grundlegender Informationen zu Schmerz selbst
  • Beginn der Psychotherapie bei psychischen Belastungen wie Angst, Depression und Selbstsicherheitsdefiziten sowie Sicherstellung der weiteren Behandlung (ambulant am Wohnort oder stationär)
  • Zusammenstellen individueller Literatur und Informationsmaterialien zu Schmerz, Stress, Angst, Depression und Selbstunsicherheit, die während der stationären Therapie zur Verfügung stehen.

Weitere Behandlungsbausteine:

  • psychologische Schmerztherapie-Gruppen mit wissenschaftlich evaluierten Programmen
  • Biofeedback zur Modellvermittlung und gezielten muskulären Entspannung
  • Vermittlung von Stressbewältigungstechniken in Gruppen
  • Training sozialer Kompetenzen
  • Problemlösetraining
  • Entspannungsverfahren

Die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und die Bedeutung in der Schmerztherapie wird zunächst in einer Einführungsveranstaltung für Einsteiger erläutert. Während des Aufenthaltes im Schmerz-Zentrum steht für eigenständige Übungen ein Abspielgerät (Walkman, MP3-Player, CD-Player zur Verfügung. Eine Auffrischungsgruppe am Ende des Aufenthaltes soll noch offene Fragen zur Methode klären helfen und bereitet auf die Integration der Entspannung in den Alltag vor.
Teil unseres Behandlungsauftrages sind psychotherapeutische Einzelgespräche, problemzentrierte Kurztherapie und Krisenintervention.

Die einzelnen Verfahren werden in enger Kooperation mit den anderen Arbeitsbereichen eingesetzt. Es geht um die Planung, Umsetzung und Begleitung von Aktivitätsaufbau und Desensibilisierungsmöglichkeiten sowie um adäquatere Bewältigungsmöglichkeiten auf Verhaltensebene.

Kognitive Verfahren:

  • Modellvermittlung
  • Modifizierung schmerzbezogener Kognitionen
  • Möglichkeiten und Grenzen der Aufmerksamkeitslenkung
  • imaginative Verfahren
  • hypnotherapeutische Techniken

 

Weiterbehandlungsmöglichkeiten (ambulant, stationär):

Wir nutzen unsere Kontakte, um bei der Vermittlung von Therapieplätzen trotz üblicherweise langer Wartezeiten kompetente und in einem vernünftigen Zeitraum verfügbare Therapeuten für Sie zu finden.

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